Nullnummer beim Derby

Zunächst die gute Nachricht: Auch das zweite Spiel der ungewohnten „Englischen Woche“ wurde nicht verloren. Unsere Erste trennte sich im Lokalderby gegen Germania Schöneiche II mit einem torlosen Remis. Doch angesichts der vier Heimspiele in Folge hätte ein Dreier doch mehr Luft nach unten verschafft…
Wie auch immer: Die Punkteteilung ist gerecht, entspricht dem Spielverlauf, und beide waren am Ende durchaus zufrieden.

Die Partie der Tabellennachbarn begann gestern Abend unter ungewohnten Bedingungen mit Flutlicht und aufziehendem Nebel recht zerfahren. Während Woltersdorf an seine gute Leistung und den ersten Heimsieg vom Wochenende anknüpfen wollte, versuchten die Ortsnachbarn, ihre Negativserie der vergangenen Wochen auszubügeln. Beide Mannschaften wollten von Beginn an Druck auf den Gegner ausüben, doch das wirkte alles sehr nervös und endete in zahlreichen Fehlpässen. So entstand zunächst kein rechter Spielfluss.

Die ersten beiden Großchancen erarbeiteten sich die Gäste, doch unser Keeper Paul Franzke spielte diesmal von Beginn an hochkonzentriert und hielt in der gesamten Partie über klasse. Mitte der ersten Halbzeit zeigten dann die Gastgeber, wer Herr im Hause ist und spielten guten Angriffsfußball. Doch wie so oft scheiterten sie beim Abschluss – trotz bester Möglichkeiten segelte der Ball stets am Tor vorbei.

Nach dem Seitenwechsel das Abbild der ersten Halbzeit: Die Germania-Reserve erwischte den besseren Start und setzte den Gastgeber unter Druck. Woltersdorf brauchte einige Zeit, sein Spiel zu finden, bestimmte dann aber das Geschehen und zeigte sehenswerte Angriffe. Viele Torraumszenen auf beiden Seiten machten das Spiel zwar ansehnlich und spannend, doch die Würze der Treffer fehlte.
Nun kommt am Samstag mit Phönix Wildau der Tabellenfünfte und verspricht einen heißen Tanz mit dem hoffentlich besserem Ende für unsere Männer. Anpfiff: 12 Uhr

Aufstellung SVW: Franzke – D. Viktor, Töpfer, Zöphel, Dloniak – Krüger, Schrottge – Westphal (73. Post), Kussatz, Hilliger (84. Bortlik) – S. Viktor
Germania: Richter – Hahn, Volpert (46. Labian), Riethmüller, Kappelt, Karlsch, Kühnel (79. Winter), Moritz, Heu, Rakete, Leinemann

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