Mit 2:2 um den Sieg betrogen

Am Samstag trennten wir uns auswärts mit einem 2:2 von Rot-Weiß Neuenhagen II. Wieder einmal trat die Reserve des Gastgebers mit Spielern aus der 1. Elf an, da diese beim Tabellenletzten eine relativ einfache Aufgabe zu bewältigen hatte.

Die Anfangsphase verschliefen wir allerdings völlig, und so gerieten wir bereits nach 5 Minuten in Rückstand. Zum Glück hatte Jörg Dreher nur 8 Minuten später die richtige Antwort: Nach schöner Kombination über Huppert und Zellmer erzielte er per Direktschuss den Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel hatten wir mehr Spielanteile und drängten auf den Siegtreffer.  So kam es dann auch. Huppert wurde im Strafraum gelegt, und den fälligen Elfer verwandelte Jörg sehr sicher. Nachdem uns noch ein weiterer Elfer verwehrt wurde, kam es in der letzten Spielminute zum Eklat. Als Hentze den letzten lang geschlagenden Ball von Neuenhagen abschirmte und ins Toraus gehen lassen wollte, wurde er vom Stürmer widerrechtlich attackiert. Der in diesem Moment geistig nicht anwesende Schiedsrichter pfiff dann auf Zuruf. Da er die Szene nicht gesehen hatte, zeigte er zur großen Überraschung beider Mannschaften auf den Elfmeterpunkt.

Man kann sich bildlich vorstellen, was in den folgenden Minuten los gewesen ist. Im Endeffekt müssen wir noch froh sein, dass uns keine rote Karte mehr ereilte. Aber der Schiedsrichter, der seinen Fehler auch bemerkte, fühlte sich einfach nicht in der Lage, seine Entscheidung zurückzunehmen. Er überhörte dann die ca. nächsten 25 Beleidigungen aus Nahdistanz und wollte das Spiel nur beenden. Die Gastgeber nutzten diesen Elfer natürlich zum Ausgleich, und der Schieri pfiff ab.

Sicherlich waren unsere Beschimpfungen am Ende nicht korrekt, aber jeder, der schon selber gespielt hat, weiß, in welchem Zustand man sich in einem solchen Moment befindet. Keiner von unseren wieder einmal nur 11 anwesenden Spielern konnte sich erinnern, schon jemals so um den Sieg gebracht worden zu sein.

Fazit: Nach dem Spiel entschuldigte sich der Referee noch bei uns für diese Fehlentscheidung, und auch wir entschuldigten uns für unsere Ausfälligkeiten. Das Bier schmeckte zwar nicht so wie sonst, aber wir sollten auch nicht vergessen, dass wir AK 35 spielen und alle keine Maschinen sind. Was mich eigentlich noch mehr störte, ist die Personalpolitik unseres Gegners, welche ja wirklich an Wettbewerbsverzerrrung grenzt.

Woltersdorf spielte mit: Nemitz, Hentze, Viktor, Bardeleben, Dreher, Huppert, Hintze, Holländer, zellmer, Speck, Meyer

4 Gedanken zu „Mit 2:2 um den Sieg betrogen“

  1. Skandal ……….. ;-)))
    Trotzdem `ne Supersaison bis jetzt meine Herren.
    @Trainer: … habe vom 08.-22.11. Tourpause und richtig Bock auf Fussball …

    LG vom EX-Cäpt`n

  2. Na Denny… es geht immer weiter! Ach diese SR… Bekommen sie halt bei uns eins auf die Mütze.
    Warum sollte es Euch besser gehen als unserer 1. mit den SR…

    Es geht immer weiter JUNGS::::

  3. Was war da denn los.. sowas hab ich ja auch noch nicht gehört.. was mich schon immer mal interessiert hat, kann denn ein schiri seine entscheidung wieder zurück nehmen???

    mhh naja Jungs .. ihr habt ja noch nen rückspiel und viele Spiele vor euch. Ihr packt das schon wir drücken euch die daumen… und wie der Commander schon meinte so ist fußball … oder ??!! 😀

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