F1 in vier Tagen zweimal erfolgreich in Rehfelde

Die F1 absolvierte am Mittwoch ihr drittes Vorrundenspiel bei Grün-Weiß Rehfelde 1. Wir wussten, dass wir bei einer der stärksten Mannschaften der Staffel antreten würden, dazu noch auf Naturrasen. Um es vorweg zu nehmen: Die Mannschaft rief eine sehr disziplinierte Leistung ab und zeigte das mit Abstand beste Saisonspiel. Dass das 6:6 am Ende eher ein Punktverlust war, hätte vorher keiner gedacht. Wir gerieten schnell in Rückstand. Eine direkt verwandelte Ecke ließ unsere Jungs nicht lange zucken. Sie ließen die Köpfe oben, störten sehr früh und versuchten den Gegner am eigenen Spiel zu hindern und gleichzeitig Druck nach vorn aufzubauen. Nach einer Serie von Eckbällen gelang der Ausgleich. Die Jungs merkten, dass hier mehr drin war und rückten weiter auf, was mit einem Konter zum 2:1 für Rehfelde bestraft wurde. Aber auch jetzt ließen sich die Jungs nicht beirren und blieben dran. Bis zur Halbzeitpause drehten wir das Spiel auf 3:2. Den Schwung nahm die F1 mit in den zweiten Durchgang und kam zu drei weiteren Toren in Folge, so dass es Mitte der zweiten Halbzeit 5:2 für Woltersdorf stand. Rehfelde zeigte starke individuelle Klasse durch Pepe, ihren Siebener. Er spielte die ganze Zeit über sehr auffällig und leitete nun die Aufholjagd ein. Ein Doppelschlag führte zum Anschluss. Es stand aber immer noch 5:4 für uns. Und im Anschluss trafen wir zweimal Latte und Pfosten. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir hier die Vorentscheidung erzwingen können. Es gelang uns aber nicht, uns noch einmal abzusetzen. So fiel der Ausgleich. Aber wieder schlugen wir zurück. Kurz vor Schluss schafften wir die erneute Führung: 6:5! Durch eine sehr unglückliche Situation in der letzten Minute kassierten wir noch den Ausgleich, ärgerten uns kurz, waren dann aber stolz auf die gezeigte Leistung.
Bereits vier Tage später ging es wieder nach Rehfelde, diesmal war die F2 der Gegner im Kreispokal. Nach dem tollen Spiel gegen die F1 erwarteten die Jungs und wir Trainer eigentlich eine klare Sache gegen die „kleinen“ Rehfelder, aber weit gefehlt. Es fehlte von Anfang die Ordnung und der letzte Biss, der uns noch vier Tage zuvor so ausgezeichnet hatte. So lagen wir zur Mitte der ersten Halbzeit mit 0:2 in Rückstand. Jetzt begriffen wir den Ernst der Lage, spielten nicht mehr Harakiri, standen hinten sicher und spielten insgesamt wesentlich konzentrierter. Bis zur Pause hatten wir eine 4:2-Führung herausgeschossen. Im zweiten Abschnitt machte uns die Zweite von Rehfelde weiter das Leben schwer, zeigte viel Mut und Herz. Richtig ins Spiel gefunden haben wir in dieser Begegnung nicht, auch wenn der Sieg nach der Pause nicht ernsthaft in Gefahr geriet. Am Ende stand ein 8:4-Arbeitssieg, mit dem wir eine Runde weiter sind.

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