Athener Lauftagebuch 1

Weg zur Akropolis

Die ersten Tage in Athen

Mit der Unterstützung meiner Familie und Freunde darf ich nun das zweite Mal am Spartathlon teilnehmen. Seit letztem Donnerstag bin ich in Athen. Die frühere Anreise, die meisten Starter kommen erst am morgigen Mittwoch, hat sich bewährt. So kann ich mich mit den Temperaturen von rund 30°C im Schatten langsam anfreunden.

Nach einem kurzweilgen Flug, den das Kennenlernen von Sven und Byron aus San Franzisco bestimmte, war in Athen alles wie im Jahr zuvor – die Metro wurde bestreikt. Mit den ortskundigen Amis (Byron ist Grieche) war es leicht, in die City zu gelangen. Nach einem guten Fußmarsch durch die City erreichte ich im Dunkeln mein Quartier.

Der Freitagmorgen war mit Nachwehen des Fluges, Schmerzen in den Ohren und einer verschnupften Nase verbunden. Mit einem langen, wenngleich übersichtlichen Frühstück startete der Tag. Ich begann meine Vorbereitungen für den letzten langen Trainingslauf. Los ging es um 12 Uhr bei hochsommerlichen Bedingungen. Was soll es, beim Spartathlon wird es auch nicht kühler sein. Den Rucksack ordentlich mit Wasser und etwas Essbaren bestückt, ging es auf nach Piräus.

Ein bisschen Richtung Süden im Zick-Zack laufen und dann traf ich auf die Gleise, welche die Züge nach Piräus bringen. Diese begleitete ich in den Straßen in der Nähe mit meist schlecht zu belaufenden Fußwegen, warum sollen die auch besser als die Straßen sein. Der Bahnhof liegt direkt am Hafen und von dort aus gab es einen Blick auf die gewaltigen Kreuzfahrtdampfer. Viele Menschen waren unterwegs, die Straßen verstopft, – wie in Athen – nur war es auffallend sauberer. Nach etwas mehr als einer Stunde erreichte ich den wohl schönsten Teil eines Trainingslaufes, den ich je machte. Nichts gegen ein paar gemütliche Runden um den Kalksee mit einem oder mehreren Abstechern zum Aussichtsturm…

Rechts das Meer, so unheimlich groß mit den schemenhaften Umrissen der davor lagernden Inseln. Vereinzelte Schiffe waren zu erblicken, zur Linken wunderschöne Häuser, weiß und rein, mit einem Restaurant neben dem anderen. Die Küste ist gezeichnet von vielen Buchten mit Marinas – mal für kleine Boote und Schiffe, und dann sieht man unglaubliche Yachten. So ging es Kilometerlang. Nach etwa zwei Stunden merkte ich die Anstrengungen und entschied mich zum Rückzug in die Athener Innenstadt. Die Hitze, die Ohrenschmerzen und der heraufziehende Virus ließen die Kräfte merklich schwinden. Der Weg schien dann auch kein Ende zu nehmen.

Mit Erreichen der Akropolis nach fast 3 Stunden passierte ich den Ort des Startes am 28.09.2012 gegen 06.00Uhr MEZ. Der leichte Abstieg an malerischen Cafés mit wundervollem Blick auf die Antike führte mich dann zurück ins Hotel.

Der Samstag war gezwungenermaßen lauffrei, die Nase vollkommen zu, Ohren taub. Na zum Glück sind es ja noch ein paar Tage bis zum Start.

Sonntag gab es dann eine für viele bestimmt überraschende Trainingsart. Doch dazu später mehr. Jetzt ruft ein kurzes Training und der Besuch der Akropolis.

Laufende Grüße Stu

Blick von der Dachterrasse

6 Gedanken zu „Athener Lauftagebuch 1“

  1. ach man vor Aufregung haben wir dir doppelte Grüße gesendet aber sie kommen von Herzen 🙂
    wir sagen nur halte durch du schaffst das schon 😆

  2. Hallo und herzliche Grüße aus Erkner, in das sonnige Athen, senden dir die Raachermannel
    wir drücken dir ganz toll die Daumen und schicken dir eine geballte Ladung Rückenwind
    toi toi toi und alles Gute
    bis bald
    im übrigen sehr schönes Tagebuch 🙂 🙂

  3. Hallo und herzliche Grüße aus Erkner, in das sonnige Athen, senden dir die Raachermannel
    wir drücken dir ganz toll die Daumen und schicken dir eine geballte Ladung Rückenwind
    toi toi toi und alles Gute
    bis bald
    im übrigen sehr schönes Tagebuch 🙂 🙂

  4. Tach jesagt,

    na das hört sich so toll an, das ich direkt lust hätte mit dir durch Athen zu rennen… uuppps sorry zu loofen ;)… naja mir bleibt nur die werderaner insel 😉 och schön aber nich vergleichbar…

    kann mir die umgebung die du da so schön beschreibst, richtig schön bildlich vorstellen… Ich wünsch dir weiterhin tolle Tage in Athen und wünsche dir das allerbeste für dein persönliches Ziel…

    ganz viele Liebe Grüße von der nich mehr so dicken Maggy 😉 plus Familie….

    Winke Winke und auf Bald!!!

  5. Allet Jute lieber Stu! Wir wünschen dir den Erfolg, den du dir wünschst, von dem du träumst und den du dir vorgenommen hast, wofür du trainiert, geschwitzt und geflucht hast und hoffen, du kehrst gesund und ohne durchgelaufene Sohlen nach W. zurück, dem doch schönsten Ort der Welt, findste nich?
    PS: Schönes Tagebuch:-)

  6. Hallo Dauerläufer,

    viel Glück und immer gut geschmierte Gelenke und wie man rauslist die nötige Luft auch durch die Nase.

    Gruß Fußball Männertrainer
    Marcus

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