Entscheidungen am „grünen“ Tisch

Am Mittwoch dieser Woche hat die Schiedskommission des Spreekreises einige Urteile gefällt, die auch Fußball-Mannschaften unseres Vereins betreffen:

Dabei wird das Spiel FV Erkner II – SV Woltersdorf I vom 02.11 mit 0:2 gewertet. Die Erkneraner brachten einen Spieler zum Einsatz, der nicht spielberechtigt war. Ursprünglich hatte Erkner dieses Spiel gewonnen.

Das Spiel SV Woltersdorf II – VfB Himmelsstürmer wird mit 2:0 gewertet. Am 20. September hatten die Himmelsstürmer keine Mannschaft zusammen bekommen und traten nicht in Woltersdorf an.

Die Woltersdorfer E-Junioren müssen eine Geldstrafe bezahlen, weil sie das Spielformular gegen Union Fürstenwalde II fehlerhaft ausgefüllt hatten – ein technischer Regelverstoß. Das Spiel wird jedoch regulär gewertet, unsere Jungs hatten mit 6:1 in Fürstenwalde gewonnen.
Hierzu vielleicht eine kleine Anmerkung: Unser Verein vertritt die Ansicht, dass gerade im Jugendbereich der Sport für die Entwicklung der Kids eine große und wichtige Rolle spielt, dass es vor allem Spaß machen soll, dem runden Leder hinterher zu jagen, und falsch verstandener Ehrgeiz sicher fehl am Platze ist. Leider werden gerade von Union Fürstenwalde immer wieder Attacken gestartet, andere Mannschaften mit recht eigenartigen, nicht gerade sportlichen Methoden zu bekämpfen. Schade! Der Wettstreit sollte doch fair und auf dem Spielfeld geführt werden.

5 Gedanken zu „Entscheidungen am „grünen“ Tisch“

  1. Sehr geehrte/er Irmi,

    ich staune darüber, dass Sie besser über alles informiert sind als ich. Ich der als Trainer von Woltersdorf doch eigentlich bei dem Gespräch anwesend war.

    Ich staune auch, dass Sie genaue Aufzeichnungen vom Spiel haben. Diese Aufzeichnungen hätten wir gerne zur Anhörung gesehen. Aber gut.

    Abschließend möchte ich nur noch anmerken, dass die Wettspielordnung vorsieht, dass nicht eingesetzte Spieler nach dem Spiel gestrichen werden müssen. Wie viele Spieler auf dem Formular eingetragen werden dürfen ist nicht vorgeschrieben, sondern nur der Einsatz!

    MfG Krüger

  2. Sehr geehrter Michael Krüger.
    zu 1) Ob das Datum im Spielformular stimmt oder nicht weiß ich nicht und ist für den Sachverhalt m.M. nach eher unbedeutend. In dem Sinne haben Sie dann wohl Recht.
    zu 2) Es sind nur 12 Spieler spielberechtigt. Mehr haben auf den Spielbogen nichts zu suchen. Falls doch, ist nicht der Schiedsrichter für ev. Nichtanreisen zuständig, er darf und kann Streichung von Spielern nur in Absprache mit den Trainern vornehmen. Ich habe nicht nur das Spiel vor Ort erlebt, sondern weiß auch um die Hinweise der Spielerzahl 12 betreffend vor dem Spiel. Außerdem wurden alle von Woltersdorf eingesetzeten Spieler vermerkt. Es waren die 14, die auf dem Spielbogen notiert wurden. Der Woltersdorfer Trainer hat dies vor dem Spiel mit seiner Bemerkung ( das machen wir immer so ) billigend in Kauf genommen.
    zu 4) Das Sportgericht hat Woltersdorf wegen Verstoßes gegen die Wettspielordnung zu einer Geldstrafe verurteilt…Dies ist keine Entscheidung für Woltersdorf…
    Wie lange Kinder spielen ist für die Regeln unerheblich. Meinen Vorwurf ( 14 Spieler ) habe ich begründet. Im übrigen habe ich nur auf einen Beitrag hier reagiert.

    Nachsatz: Ich bin kein „Fan“. Ich erwarte lediglich die Einhaltung der Wettkampfordnung/dem Regelwerk.
    Nachsatz 2: Lasst es dabei beruhen.
    Mit sportlichem Gruß Irmi

  3. Hallo Herr..Irmi
    …ANGST mit Namen ?

    Sie sind ja Super es geht hier um Kinder es ist zum Schmunzeln…ihre ,,Promi…Kenntnisse…ich glaube solche klugen Trainer wie …SIE braucht der Nachwuchs…..wo wir Spielen…..(Kreis)
    eins ist wie früher geblieben Dynamo und Union heute ist im Nachwuchsbereich neidisch wenn andere Vereine mal vorne stehen….so ist das….wenige Vereine machen so ein Aufwand wegen so eine Kinderspiel….

    aber egal…Ihr könnt sicher Aufsteigen auch wenn wir es als Meister es schaffen sollten…

    SK unbekannt….

  4. Sehr geehrte/er Irmi,

    ich möchte als Beteiligter folgende Sachverhalte klarstellen und hoffe, dass Ihnen, ich weiß nicht ob Sie das Spiel überhaupt gesehen haben, damit einiges besser verständlich wird.

    1. Das Spielformular wurde von beiden Seiten nicht korrekt ausgefüllt. Das Datum stimmte nicht. Fürstenwalde hat nicht einmal das eigene Tor eingetragen. Der Spielbericht wurde im Nachhinein ohne Kenntnis von Woltersdorf mit einem Spielbericht versehen. Ist dies sportlich fair?

    2. Da wir als Gastmannschaft anreisten, muss ich vor dem Spiel alle wahrscheinlich teilnehmenden Spieler eintragen. Da mehrere Spieler nicht anreisten, müssen diese dann gestrichen werden. Der Schiedsrichter muss hierzu Auskunft geben können. Die Behauptung es wurden 14 Spieler eingesetzt, entspricht auch einem „Bild-Niveau“.

    3. Der Einzigste der mit mir gesprochen hat war der Schiedsrichter und dem teilte ich mein Gespräch mit dem Staffelleiter mit, der als Ansprechpartner für uns zuständig ist.

    4. In dem Fürstenwalde das Sportgericht angerufen hat, hat es auch das Ergebnis angezweifelt. Das Sportgericht hat für Woltersdorf entschieden und die Vorwürfe zurückgewiesen. Dies sollten Sie als „Fan“ jetzt akzeptieren.

    5. Sicherlich gebe ich Ihnen Recht wenn eine Mannschaft demnächst mit 22 Spieler in ein Spiel gehen würde, aber dies ist hier nicht der Fall.

    Der Vergleich mit der Bundesliga ist meines Erachtens hier nicht angebracht, da in diesem Bereich ehrenamtlich gearbeitet wird. Hier geht es um sportliche Betätigung für Kinder. Einige von den Kindern spielen vielleicht erst seit kurzer Zeit. Und wenn man Vorwürfe gegen ein Spiel erhebt, sollte man diese auch mit Fakten begründen, so wie Sie es selbst im Pkt. 6 fordern!

    Mit sportlichen Grüßen

    Michael Krüger

  5. Sehr geehrte Frau Marion Thomas,
    Ihr Beitrag enthält einige gravierende Fehler.
    1.) Das Spielformular war korrekt ausgefüllt.
    2.) Es standen alle von Woltersdorf tatsächlich eingesetzten 14 ( !!! ) Spieler auf dem Formular.
    3.) Laut Regelwerk sind nur 12 Spieler zugelassen.Dies wurde dem Trainer des SVW vom Gästetrainer und dem Schiedsrichter VOR dem Spiel ausdrücklich mitgeteilt. Dieser tat dies mit der Bemerkung- das machen wir immer so – bei Seite.
    4.) Das Union sportlich fair ist, zeigt die Tatsache, dass das erspielte Resultat nicht angezweifelt wurde. Ein entsprechender- nicht stattgefundener Protest -hätte einen Unionsieg zur Folge gehabt( prominentes Beispiel Christoph Daum beim VfB Stuttgart als er zum 4.Mal gewechselt hatte- ist einige Jahre her, aber Fußballfans werden sich erinnern…).
    5.) Ist es fair, wenn demnächst eine Mannschaft mit 22 Spielern antritt: 11 für die 1.Halbzeit, 11 für die zweite? Wo sind dann nach oben die Grenzen gesetzt? Antwort: bei 12( ZWÖLF ) Spielern.
    6.) Pauschale Vorwürfe( immer wieder Attacken-welche?wann? durch wen?),eigenartige Methoden( welche? wann? durch wen?), besitzen BILD-Niveau und sind schlicht unpassend, weil unkonkret.
    Recht haben Sie mit Ihrem letzten Satz: der Wettkampf sollte fair sein: ergo JEDE Mannschaft setzt maximal die zugelassene Spieleranzahl ( 12 ) ein.
    PS: In Ihrem Beitrag erscheint die Niederlage von Erkner II wegen des Einsatzrs eines nichtspielberechtigtem Spielers als selbstverständlich hingenommen zu werden.

    Was es ja auch tatsächlich ist. Die Wettkampfordnung und das Regelwerk gelten für alle.

    Auch für den SV Woltersdorf.

    Erst sich informieren, dann nachdenken und dann schreiben.
    Mit SPORTLICH FAIREM Gruß Irmi

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