Versöhnlicher letzter Spieltag für die U16

Bei ihrem letzten Spieltag kamen die U16 Basketballer des SVW im “Warrior Dome” endlich auch einmal in den Genuß einer Einlaufzeremonie: vor den zahlreich erschienenen Zuschauer wurde zunächst der erste Gegner des Tages vom Eisenhüttenstädter BV sowie die Schiedsrichter begrüßt, bevor zu den Klängen der Red Hot Chili Peppers (“Can’t Stop”) der Einlauf unserer Spieler bejubelt wurde. Leider konnten wir auch bei diesem Spieltag nicht in Bestbesetzung auflaufen, dennoch gelang unseren sechs Warriors der erste, lange verdiente Sieg der Saison.

Der Einlauf schien an diesem Tag unsere Warriors befügelt zu haben, denn ins erste Spiel gegen die zahlenmäßig leicht dezimierten Eisenhüttenstädter starteten wir furios mit viel Tempo nach vorne und einer starken Defensivleistung. Während wir uns vorne mit viel Zug zum Korb einfache Punkte erarbeiteten, gelang es uns als Mannschaft hinten die wenigen Offensivoptionen von Eisenhüttenstadt zu kontrollieren. Nach 20 Minuten hatten wir daher völlig verdient bereits einen zweistelligen Vorsprung erarbeitet. In der zweiten Hälfte kehrte ein wenig der Schludrian ein – so leisteten wir uns beim Ballvortrag einige vermeidbare Ballverluste und ließen in der Verteidigung zu viele Offensivrebounds zu. So kam Eisenhüttenstadt unnötigerweise in den letzten Minuten noch einmal bis auf 3 Zähler heran, doch unsere Warriors um die Coaches David Wilke und Max Jacob blieben ruhig und brachten mit einem 41:36 Sieg zwei Zähler nach Hause. Eine Erleichterung für unsere Spieler, Eltern und Trainer – war dies doch der erste Sieg der Saison in dem unsere Jungs doch noch einmal demonstrieren konnten was in ihnen steckt!

Leider blieb es in Folge bei diesem einen Sieg, im zweiten Spiel gegen den USV Potsdam demonstrierten die Potsdamer von Beginn an ihre technische Überlegenheit während wir nur sehr selten den einfachen Weg zum Korb fanden. Gegen den Tabellendritten war auch an diesem Tag kein Kraut gewachsen, schon gar nicht mit nur sechs Warriors gegen 11 Potsdamer. Sportlicher Tiefpunkt des Tages: Clemens Stachowiak kassierte völlig zu Recht fürs Meckern ein technisches Foul – zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits nur zu fünft da einer unserer Spieler mit fünf Fouls auf der Bank Platz nehmen musste. Warum der Hauptschiedsrichter aus Königs Wusterhausen aber 5 Sekunden später ohne jegliche Vorwarnung Clemens ein zweites technisches Foul gab ohne ohne auch nur ansatzweise zu versuchen die Situation mit Worten unter Kontrolle zu bringen und dem Spieler Zeit zu geben sich zu beruhigen wird ein Rätsel bleiben. Konsequenz der Geschichte: Clemens musste seine Sachen packen und die Halle verlassen, die Warriors mussten zu viert weiterspielen. Eigentlich sollte es von einem Schiedsrichter bei einem Jugendspiel nicht zu viel verlangt sein, eine aktive Kommunikation in Richtung der Spieler sowie ein wenig Fingerspitzengefühl zu erwarten wenn das Spiel eigentlich gelaufen ist und eine Mannschaft personell sowieso schon in Schwierigkeiten ist.

Besonders ärgerlich: Potsdam entschloss sich trotz hoher Führung das Spiel mit fünf Mann fortzusetzen – so kam zu der sportlichen Überlegenheit unnötigerweise eine zahlenmäßige Überlegenheit die dann im deutlichen Endergebnis von 28:58 kumulierte. Schade, denn andere Mannschaften haben in ähnlichen Situation in dieser Saison Sportsgeist bewiesen und die eigene Teamstärke ebenfalls auf vier Mann reduziert.

Sei’s drum, damit ist die Saison für unsere U16 gelaufen – immerhin gelang uns an diesem Tag noch ein halbwegs versöhnlicher Abschluss. Die “rote Laterne” sind wir zwar leider nicht losgeworden, unter den gegebenen Umständen können wir aber dennoch auf eine halbwegs erfolgreiche Saison zurück blicken. In vielen Spielen konnten wir uns phasenweise auf Augenhöhe mit dem Gegner präsentieren, leider gab es nicht einen einzigen Spieltag den wir in absoluter Bestbesetzung bestreiten konnten. Dennoch hat diese Saison unsere U16 Truppe ordentlich zusammen geschweißt – darauf können wir in der Saisonpause sicherlich aufbauen und mit positivem Blick in die Zukunft schauen!

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