Zweite erzwingt Auswärtspunkte

Am vorletzten Hinrunden-Spieltag der Spreeklasse konnte unsere zweite Mannschaft bei Germania Storkow III einen verdienten 2:0 (1:0) – Auswärtssieg erringen. Bei regnerischem Wetter und nicht optimalen Platzbedingungen überzeugte das Team mit einer aggressiven, kompromisslosen und geschlossenen Mannschaftsleistung. Woltersdorf belegt weiterhin den ersten Tabellenplatz der Spreeklasse und bleibt zudem beste Auswärtsmannschaft.

Zielstrebig und ehrgeizig begannen wir die Partie, wussten wir doch, wie schwer dieser Gegner auf matschigem Geläuf zu bespielen war. Die Einstellung stimmte von Beginn an, energisch wurde in die Zweikämpfe gegangen und bei Ballverlust sofort nachgesetzt. Nach anfänglichen „Probeläufen und -pässen“ hatten wir uns auf Gegner, Platz und Ball eingestellt. Soweit es möglich war, konnten wir über einige kurze Pässe oder lange Flanken in den Rücken der Abwehr immer wieder gefährlich vor dem Germania-Tor auftauchen. Zunächst aber ohne Erfolg: entweder versprang der Ball, nahm zusätzlich noch an Geschwindigkeit auf oder ein Storkower Bein oder Kopf kam dazwischen. Storkow konterte und setzte auf Standardsituationen, blieb aber bis zur Pause zu harmlos. Kurz vor dem Wechsel steckte Mario Nieke den Ball zu Rick Sonnemann auf links durch, der mit seiner langen Flanke Steven Viktor am langen Pfosten fand. Viktor legte per Kopf auf den kurzen Pfosten ab, wo Elia Bellillo zum 1:0 einnickte (43.). Mit diesem wichtigen Treffer und der Gewissheit einer überlegen geführten ersten Halbzeit ging es beruhigt in die Kabine. Dennoch wussten wir, dass noch ein hartes Stück Arbeit auf uns wartet.

Nach Wiederanpfiff stand Storkow besser, rückte früh raus und machte die Räume eng. Wir ließen uns teilweise darauf ein, was nicht unbedingt ein Nachteil war. Präzises Spiel war nicht oft möglich, so dass sich uns einige Kontermöglichkeiten boten, da Germania mit dem letzten Mann fast an der Mittellinie stand. Hinten machten wir „den Laden dicht“ und ließen nur wenige Chancen zu. Lediglich Kopfbälle aus Standards kamen aufs Tor, die aber ihr Ziel um einiges verfehlten. Schüsse entschärfte SVW-Keeper Paul Franzke problemlos. Storkow bemühte sich aufopfernd, während wir auf die wenigen Tormöglichkeiten warteten, um hier alles klar zu machen. Jedoch kam es etwas anders: fast aus dem Nichts erzielten wir das vorentscheidende 2:0. Nieke schickte Florian Post auf rechts, der von der Grundlinie einen scharfen Ball hineinbrachte. Auf der Torlinie klatschte Germania-Schlussmann Rudolf Breit den Ball ins eigene Tor ab (67.). Im Anschluss daran ergaben sich für Viktor, Post und den eingewechselten Johannes Kopp weitere Torchancen, die allerdings nicht genutzt werden konnten. Die Gastgeber waren weiterhin um einen Treffer bemüht, blieben aber aufgrund der Abschlussschwäche unbelohnt. Mit Einsatz und energischem Nachsetzen brachten wir den doppelten Vorsprung dann angenehm über die Zeit.

Fazit: Durch eine einsatzfreudige, kampfbetonte und unkomplizierte Spielweise sowie eine geschlossene Mannschaftsleistung bleiben wir auswärts weiterhin ungeschlagen. Kompliment an die gesamte Mannschaft, in der jeder einzelne energisch und hochmotiviert seinen Teil zum Erfolg beigetragen hat. Der Lohn dafür ist die alleinige Tabellenführung, da Steinhöfel II in Erkner Punkte liegen ließ. Und gegen Erkner III gilt es am kommenden Wochenende die Herbstmeisterschaft einzufahren.

Torfolge: 0:1 Elia Bellillo (43.), 0:2 Breit (ET, 67.)

SV Woltersdorf II: Franzke – Richter, Schulze, Siewert, Weischnors – Post, Nieke (SF), Albert (55. Kopp), Sonnemann – Viktor, Bellillo (84. Otte)
Trainer: Marcus Freye

Bericht: Mario Nieke

6 Gedanken zu „Zweite erzwingt Auswärtspunkte“

  1. Hallihallo Sportskameraden…..

    Ein Kompliment ans Team….. Wir haben denke ich das umgesetzt was man an so einem Tag(Platz&Wetterbedingungen) machen muss, um auswärts zu punkten. So passt das Leute.

    Ansonsten werden wir im Derby noch ne Schippe auflegen, dann können wir uns schön eine Herbstmeisterschaft unter den Baum legen. Nun gut – dan bis denni…..

    P.S. Die Gelbe wird natürlich eingezahlt, versteht sich doch

  2. Da Hat Koppi das spiel mal wieder gut gelesen. schließ mich da mal an!! Die Abwehr stand wirklich bombe..

    Wribel Genialer Bericht. Aber von der Aktion in der letzten Minute Richtung Strafraum hast du nicht geschrieben ^^

    Also es ist angenehm ein Teil der Mannschaft zu sein!

    Gegen die Nachbarjungs nächste woche machen wa dann den Sack zu und fallen in unseren verdienten Winterschlaf!!

    Mfg aus Chosebuz …

    Otte

  3. Was für ein Acker…oder war es doch ein Sumpf, auf jedenfall verdient der Sportplatz Storkow in diesen Tagen eine solche Bezeichnung nicht!

    @team sehr gute und kämpferische Leistung, genau so muss man das spielen. Speziell Schulle, Weiche und Benni, bestens gegengehalten und dafurch eine Menge unterbunden, genau so muss man in solchen Spielen agieren.

    lobend zu erwähnen ist auch die Unterstützung von Johannes und Otte sowie den mitgereisten Fans die bei „besten“ Wetterverhältnissen die Mannschaft unterstützt haben.

    Jetzt sollten wir zum Abschluss der Halbserie, auf eigenem Platz, noch einmal das Derby-Feeling geniessen und einfach nur Spass haben und erfolgreich spielen, dann haben wir die Hinrunde mit nahezu maximalem Erfolg bewältigt und können zurecht stolz sein.

  4. ganz saubere vorstellung!
    am samstag gegn erkner genau da anknüpfen und dann wird das schon!
    @abwehr dat warn riegel vom allerfeinsten den ihr da aufgebaut habt
    @alle supi einsatz und unbedingter wille zum sieg
    @paule wieder mal sehr souverän trotz schwieriger bedingungen

    bis samstag dann und noch ne schöne restwoche

  5. Sehr sehr schöne meine Damen, hat echt spaß gemacht im Morast um Storkow mit euch zu kämpfen, jetzt müssen wir nur noch nächste Woche überzeugen und dann steht einer sicheren Herbstmeisterschaft nichts mehr im Wege; Also am Samstag letzte Kraftreserven mobilisieren damit wir stolz und erhaben das verdiente Weihnachtsfest bestreiten können.
    Ps: Hoffe auf starke Teilnahme an beiden Trainigstagen, bis dahin
    gruß benni

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