Der Knoten platzt … beim Saisonauftakt in Schwedt!

Zum Start in die neue Saison errangen die Basketballer vom SVW nach langer Durststrecke ihren ersten Sieg überhaupt – und das ausgerechnet beim Oberliga-Debüt gegen den als Basketballprimus gehandelten RSV Stahnsdorf!

Doch beginnen wir von vorn. Die erste Partie des gestrigen Tages bestritten der Gastgeber Schwedt und unsere Jungs. Zwar schlich sich gleich zu Beginn wieder die ein oder andere Nachlässigkeit ein, dennoch konnten wir am Ende des Viertels einen 16:14-Vorsprung notieren. Schwedt ging nun sichtlich engagierter zur Sache und erarbeitete sich mit vielen Fastbreak-Punkten einen satten Vorsprung von 58:33 zum Ende des dritten Viertels. Am Sieg von Schwedt konnten wir dann im letzten Viertel nicht mehr kratzen, obwohl wir mit einer starken Leistung (8:16) den Abstand noch einmal verkürzen konnten. So hieß es am Ende 66:49 für den Gastgeber – eine schöne Partie ging zu Ende, die sowohl Zuschauern als auch Spielern Freude bereitete, nicht zuletzt auch wegen der tadellosen Leistung des alleine pfeifenden Hauptschiedsrichters Marko Ulrich.

Scorer der Partie: Max Jacob (13), David Schulze (11), Peter Gast (10), Mathias Schulze (5), Chris Jacob (4), Sebastian Gagern (2), David Wilke (2)

Traditionell geht die Mannschaft mit einem Spiel in den Knochen immer geschwächt in die zweite Partie. Doch das Spiel gegen den RSV Stahnsdorf, der nur zu sechst und in zugegebenermaßen schwacher Besetzung angereist war, sollte sich für uns als Chance erweisen. Ohne jeglichen Druck konnten wir befreit aufspielen und fanden ein ums andere Mal die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Auch die Bank, allen voran Mathias Schulze, dessen spekatkulärer Dreier mit Ansage an dieser Stelle erwähnt sei, lieferte in der Anfangsphase wertvolle Punkte. Auf Seiten der Stahnsdorfer wussten insbesondere die wendige #13 und der athletische Center #21 der Woltersdorfer Defense Kopfzerbrechen zu bereiten. Das dynamische Duo brachte es in der ersten Hälfte gemeinsam auf stolze 23 Punkte. Das Stahnsdorfer Zwei-Mann-Spiel war jedoch zu durchsichtig, und so konnten wir uns recht gut darauf einstellen. Wir entschieden erneut das erste Viertel für uns (14:12) und konnten das zweite Viertel offen gestalten (19:19). Trotz der knappen Führung zur Halbzeit wollte noch keiner so recht an den Sieg denken – die Devise lautete eindeutig: Weiterarbeiten! Stahnsdorf begann das dritte Viertel sehr kämpferisch und kam mit einem 10:2-Lauf aus der Kabine. Das Spiel schien – wie bereits das ein oder andere Mal in der vergangenen Saison – zu kippen. Doch eine Auszeit an der richtigen Stelle und das ruhig aufgezogene Centerplay hielten uns trotz einiger physischer Ausfälle im Spiel. So konnten wir das dritte Viertel knapp für uns entscheiden (16:15) und spätestens jetzt glaubten alle an die kleine Sensation. Die nun zu verspürende Motivation setzte die erforderlichen Kräfte frei, um noch einmal mit einer geschlossenen Teamleistung den erarbeiteten Vorsprung nach Hause zu bringen (viertes Viertel: 13:5). So hieß es am Ende 61:52 – für Woltersdorf!

Scorer der Partie: Chris Jacob (20), Mathias Schulze (16), Sebastian Gagern (10), Peter Gast (9), Max Jacob (4), Rico Bergholz (2)

Nach zwei Jahren harter Arbeit im Training und einer erfolglosen Saison in der Landesliga mit einer knappen und unglücklichen Niederlage im letzten Spiel wurde die Mannschaft endlich für die Strapazen belohnt und hat gezeigt, was in ihr steckt. Diese Leistung macht Freude auf mehr – die nächsten Spiele finden übrigens zu Hause statt: am 15.11. in der Halle an der Vogelsdorfer Straße empfangen wir den BV Ludwigsfelde und den BBC Cottbus.

3 Gedanken zu „Der Knoten platzt … beim Saisonauftakt in Schwedt!“

  1. Gratulation zum ersten Sieg!
    Das ist doch mal ne tolle News zwischen dem vielen Fußball auf unserer Seite 🙂

  2. Waren beides echt gute Spiele in denen wir als Mannschaft seeeeeeeeehr gut zusammengespielt haben. Ich hätte als ich am sonntag morgen aufgestanden bin niemals gedacht, dass wir gewinnen können. So wie wir hier gespielt haben müßen wir vor niemanden angst haben.

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